ZEITSCHRIFT FÜR VISUELLE JURISPRUDENZ ~ 1st JOURNAL OF VISUAL JURISPRUDENCE ~ ZVJ ~

Ich war immer überzeugt, dass die Sprache fehlerhaft ist und die bestehende Kommunikation durch Visualisierung zumindest ergänzt werden muss. Um so schlimmer ist es, wenn auch noch lokale Einflüsse die rechtsgeschäftliche Kommunikation wesentlich erschweren.

Die Stuttgarter Zeitung berichtete gestern in einer Glosse von einem Rechtsstreit, der sich wohl vor dem AG Bad Cannstatt (ein Stadtteil von Stuttgart) abgespielt hat.  Eine Person hat in einem Reisebüro eine Reise im Werte von 294,00 € bestellt. Sie, die Person wollte anscheinend nach „Bordeaux“, der Vertragspartner gegenüber verstand „Porto“. Nun sagen Sie bestimmt, was soll das? Das ist doch eindeutig. Eindeutig wirklich? Nun nicht so eindeutig, wenn „Mann oder Frau“ stark sächselt.

Sicherlich wäre dies mit einer Visualisierung in Form eines Bildes der Stadt Bordeaux oder einer mitgebrachten Flasche Bordeaux nicht passiert, oder?

Aber lesen Sie die Glosse selber:   Christian Milankovic, Reisefieber

 

 

 

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